Wirkungsvoll mitgestalten: von CSR und Stiftungen
Die Zivilgesellschaft gewinnt an Fahrt, was der Einzelne tut, wird immer wichtiger. Wenn der Staat sich weiter zurückziehen muss, kann das für das Miteinander in einer Gesellschaft auch eine Bereicherung sein. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten und wirkungsvoll mitgestalten – mit seinem Wissen, der Arbeitskraft oder mit Geld. Noch schlummert ein riesiges, ungehobenes Potenzial in unserer Gesellschaft. Jetzt sind Angebote, Strukturen und Kommunikation gefragt, um diesen Schatz zu heben, um die Bereitschaft zum Engagement zu kanalisieren. Dazu ist es hilfreich, gesellschaftliche Trends aufzuspüren, die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen zu kennen und zu wissen, welche technologischen und organisatorischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
... die Trends
- Wachsende Finanzkraft und Bewusstsein – die neuen Erben
Viele Vermögen wechseln derzeit ihre Eigentümer. Mit dem Besitz wächst bei den neuen Erben die Verantwortung und die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Materiellem. Viele von ihnen wollen sinnvoll mit ihrem Geld umgehen und es zur gesellschaftlichen Mitgestaltung und nicht nur für Konsum verwenden. Was gibt Lebenssinn? Das ist die Frage, die über allem steht. - Wachsendes Zeit- und Arbeitsbudget – Rentner 2.0
Die heutigen Rentner haben mehr Gesundheit, mehr Zeit und mehr Geld zur Verfügung, als jemals eine Generation vor ihnen hatte. Die „jungen Alten“ sind zu einem unentbehrlichen Teil unserer Gesellschaft geworden. Sie beleben sie mit ihrem Know-how, mit ihrer Finanzkraft und mit ihrem Engagement. Alter ist zur Chance geworden, sich zu verwirklichen. Die Rentner 2.0 bringen sich in die Gesellschaft ein und unterstützen Projekte, von denen sie überzeugt sind. - Sich einbringen - statt nur zu geben
Zu erleben, wie sich etwas durch eigenes Zutun zum Positiven verändert, ist möglicherweise die größte Triebfeder des Menschen. Doch auch hier hat es Veränderungen gegeben: In den letzten Jahren wird das sinnhafte Handeln zunehmend als herausfordernder Auftrag und nicht nur als mildtätige Geste gesehen. So ist seit Kurzem der Begriff der Bürgergesellschaft wieder en vogue. Man gestaltet mit und verpflichtet sich auch dazu – freiwillig und aus der Überzeugung, dass der eigene Beitrag zählt. Und: Das, was getan wird, soll nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, sondern nachhaltig wirken. Der Stiftungsboom zeugt von diesem veränderten Denken: Wurde früher eine Stiftung vor allem mit dem Ableben des Stifters als Vermächtnis betrachtet, stiften Menschen heute schon zu Lebzeiten. - Gutes tun und darüber sprechen
Wenn man sich engagiert, dann sollen es auch die anderen wissen. Denn nur wer darüber spricht, was er tut, kann andere mitreißen. Stifter, die Zustifter werben, Spender, die andere animieren auch zu spenden, Ehrenamtliche, die zum Mitmachen begeistern: Ihnen allen ist gemein, dass sie damit Zeichen setzen und Vorbild sein wollen. Dem eigenen Engagement wird verstärkt eine institutionalisierte, nach außen wahrnehmbare Form gegeben, als Verein oder Stiftung. Dies hilft, das eigene Engagement wahrnehmbarer zu machen. Einfluss nehmen ist in diesem Kontext plötzlich nichts Ominöses mehr, sondern ein selbstbewusst formuliertes Ziel. - Die Wiedergeburt von CSR und sozialem Unternehmertum
Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein neuer Begriff für eine uralte kaufmännische Tugend: Die Verantwortung für das Gemeinwohl, im Rahmen der eigenen Geschäfte. Viel zu wenig Unternehmen haben sich diese Verantwortung für die Gesellschaft bisher auf ihre Fahnen geschrieben. Aber es werden mehr. Noch einen Schritt weiter gehen die neuen Social Entrepreneurs. Sie wollen durch ihr Wirtschaften die Gesellschaft positiv gestalten. Dadurch entwickeln sich neue Formen sozialen und ökologischen Engagements und innovative Angebote für Kunden, die dieses unterstützen wollen.
... die Chancen in der Kommunikation
Wer anstiften und Impulse setzen will, muss mit Kommunikation ein Feuer entfachen können. Und je mehr in der Gesellschaft bewegt werden soll, desto größer ist die Notwendigkeit zu kommunizieren. Die Art zu kommunizieren muss dabei zum eigenen Anspruch an Authentizität passen: Kommunikation und nicht Werbung, Dialog und nicht Reklame heißt die Devise. Nur wer zuhört, kann auch Antworten finden. Die sozialen Netzwerke sind jetzt schon eine wichtige Kommunikations- und Vernetzungsplattform und sie werden in diesem Zusammenhang noch wichtiger werden. In Verbindung mit realen Begegnungen kann über sie Begeisterung und Partizipation geschaffen und transportiert werden.
... und was wir für Sie tun können
Wir wissen, wie ansteckend Engagement sein kann – und wie schwer es trotzdem manchmal ist, die passenden Mitstreiter zu finden. Wir bringen gesellschaftliche Themen auf den Punkt, und zwar so, dass sie nicht nur Bekanntheit und Image generieren, sondern auch Wirkung entsteht – beim Fundraising oder beim Verkauf sozialer Produkte, für Unternehmen oder Social Profit Organisationen (SPOs, früher NPOs). Wir verbinden die Welt des Social Profit Sektors mit der der Wirtschaft und unterstützen von der strategischen Konzeption und Angebotsentwicklung bis hin zur Pressearbeit und einer glaubwürdigen, authentischen und sensiblen Kreation – für SPOs wie für Unternehmen.
Zu unseren Leistungen gehören:
- Beratung zur CSR-Strategie- Marktanalysen
- Beratung bei der Stiftungs- und Vereinsgründung
- Fundraisingberatung und -unterstützung
- Kommunikations- und PR-Strategie
- Entwickeln und Gestalten von Kommunikationsmaterialien
- Werbe- und Sponsoring-Kampagnen
- Entwicklung von Dialogmomenten in Web, Print und vor Ort
- Technische Dialogplattformen
- In Kooperation mit unserem Partner Stiftungszentrum.de bieten wir, ergänzend zu unseren kommunikativen Leistungen, die vollständige administrative Unterstützung einer Stiftung, von der Idee über die Gründungsphase bis hin zur Verwaltung.
Fragen Sie uns an! stiften_bei_em-faktor.de

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