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    Nachhaltig leben - ein Trend wird zum Lebensstil der Zukunft

    Laut neuesten Umfragen will etwa ein Drittel aller Menschen in Deutschland nachhaltig leben. Öko ist in der Gesellschaft angekommen. Neo-Ökologie heißt die Entwicklung, ihre bekanntesten Vertreter sind die LOHAS – das steht für „Lifestyle of Health and Sustainability“. Wer diese Menschen für sich, seine Produkte, Dienstleistungen oder Ideen begeistern will, muss außer guteQualität zu günstigen Preisen zu bieten auch fair, ökologisch und klimaneutral sein.  Mit diesem Trend hat sich auch die Kommunikation erheblich verändert. Sie ist vor allem wesentlich komplexer geworden. Organisationen und Unternehmen, die sich kommunikativ profilieren wollen, müssen ihre Unternehmensziele mit sozialen und ökologischen Zielen verknüpfen. Und: Sie müssen diese Ziele glaubwürdig kommunizieren.


    ... die Trends

    • Im Widerspruch leben
      Es fällt den Menschen zunehmend schwerer, die möglichen Folgen ihres Tuns einzuschätzen. Wer sich nachhaltig verhalten möchte, muss ständig Zielkonflikte bewältigen: Tanke ich Biosprit, geht dies auf Kosten der Ernährungssicherheit in einigen Ländern. Kaufe ich regionale Produkte, leiden die Ökobauern in Spanien. Die Zusammenhänge sind komplex und erfordern ein hohes Maß an psychologischer Aktivierung – wer dazu nicht bereit ist, resigniert.
    • Wie viel Grün ist echt?
      Zur bestehenden Informationsflut addieren sich Informationen darüber, wie umweltgerecht oder mitarbeiterfreundlich ein Unternehmen handelt. Doch ist diese Information glaubhaft – oder geht es doch nur um Greenwashing oder Bluewashing? Eine zunehmende Anzahl von Konsumenten hinterfragt Markenimages und möchte wissen, was hinter der schönen Werbewelt steckt.
    • Wunsch nach Information
      Für Verwirrung sorgen oft Siegel und Labels, obwohl sie doch Wegweiser für mehr Umweltfreundlichkeit sein sollen. Doch welcher Standard ist der richtige: der von Unternehmen, wie Demeter, die vielen freiwilligen Kennzeichnungen des Handels oder das Biosiegel der EU? Der Verbraucher sucht nach schnell erkennbaren Zertifikaten, die eine mühevolle eigene Recherche ersetzen.
    • Moral darf nichts kosten
      Das moralische Konsumbewusstsein wird auch in Zukunft zunehmen. Doch es wird auch weiter oft verdrängt, wenn es darum geht, für diesen Mehrwert mehr Geld zu bezahlen. Nur fünfzehn bis zwanzig Prozent der Verbraucher sind bereit, mehr Geld für nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen auszugeben.


    ... die Chancen in der Kommunikation

    Gewinnen können die Unternehmen und Organisationen, die mit einem erkennbaren Profil und ehrlichem Bemühen um nachhaltige Ziele Menschen aktivieren und für sich begeistern können. Lebendige Kommunikation, die vom Empfänger als hilfreich und glaubwürdig empfunden wird, ist der Schlüssel dazu. Mehr noch als zuvor spielen die Erkenntnisse der Wahrnehmungsforschung eine Rolle. Sprache und Bilder lösen Informationen aus ihrer Komplexität heraus und geben eindeutige Signale, die bei den Menschen den richtigen Nerv treffen. Usability, angewandt auf allen Medienkanälen, wird zum Erfolgsfaktor. Klare Botschaften auf allen Kanälen – vor allem im Internet – sind wesentlich. Communities bilden vor allem für soziale Organisationen den Zugang zu einem tragfähigen Netzwerk Gleichgesinnter. Informationen lassen sich dort schnell posten und verbreiten, Aktionen und Gegenaktionen sind schnell initiiert. Daraus ergeben sich neue Ideen und Handlungsweisen für Kampagnen. Sie werden heute viel viraler, flexibler und kleinteiliger aufgesetzt und in Gang gebracht.


    ... und was wir für Sie tun können

    <em>faktor ist Expertin für werteorientierte Kommunikation und hilft Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Zielgruppen besser kennenzulernen und die Kommunikation auf deren neue Werte auszurichten. Wir kennen die Netzwerke und Communities im Web und beteiligen uns selbst an der Kommunikation über nachhaltiges Leben. Eine wichtige Voraussetzung, wenn moderne Kampagnen über Web-2.0-Plattformen angestoßen werden sollen.Wir begleiten Sie von der Idee bis zur Realisierung und beraten Sie in der Auswahl und Ausstattung der geeigneten Medien.


    Dazu gehören:
    - Zielgruppenanalysen
    - Analysen der Chancen und möglichen Ängste, Hemmnisse, Resignationen
    - Sprachkorridore für interne und externe Kommunikation
    - Bildwelten
    - Unternehmenskommunikation
    - Campaigning über soziale Plattformen
    - Online-Kommunikation und Web 2.0

    Fragen Sie uns an: nachhaltig_bei_em-faktor.de