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    Entwicklungszusammenarbeit – eine Branche erfindet sich neu

    Wie heißt das nun: Dritte Welt oder Eine Welt? Geht es um Entwicklungshilfe oder Entwicklungszusammenarbeit? Sollen wir spenden oder investieren? Können wir helfen ohne abhängig zu machen? Sollen wir verzichten oder doch besser konsumieren um zu helfen? Moderne Spender sind zunehmend im Zweifel. Was motiviert sie am Besten zur Spende für ein Anliegen das weit entfernt von der eigenen Haustür ist? Über Jahrzehnte hatten sich ein paar scheinbar unumstößliche Antworten aus dem Direktmarketing gebildet, messbar durch Augenkamera und ROIs: Mailings, Kinderaugen, die Geschichte, die Bilder, Weihnachten. Themen wie Klimaverantwortung, und Flüchtlingselend sind in unseren Wohnzimmern angekommen und sie betreffen uns über unseren Konsum und über persönliche, weltweite Freundschaften. Das sind völlig neue Konstellationen für die Kommunikation in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie werden verstärkt durch einen Generationenwechsel der Spender: Die alte Garde, die einer Organisation ihr Leben lang treu war, stirbt aus und wird ersetzt durch den kritischen aber auch sprunghaften Förderer. Neue Antworten sind gefragt.

     


    ... die Trends in der Kommunikation

    • Ehrlichkeit
      Evaluation – Kontrolle im positiven Sinne und Identifikation von Erfolgsfaktoren und Hemmnissen bei durchgeführten Projekten gehören heute zu den Qualitätsstandards. Der Spender honoriert Organisationen, die ihre Grenzen kennen und zu ihren Fehlern stehen.

    • Transparenz
      Spender und Interessenten erwarten Transparenz - vollständig. Einnahmen und Ausgaben, Finanzierungslücken, Gehälter und Verwaltungskosten müssen von Externen überprüfbar und nachvollziehbar sein.

    • Ungefiltert helfen
      Globale Zusammenhänge werden zwar verstanden, doch das Handeln soll weiterhin direkte Wirkung zeigen. Der scheinbare Widerspruch wird mit Hilfe der Web 2.0 Kommunikation aufgehoben: Weltweites Microlending wie bei www.kiva.org mit direkter Kommunikation zwischen Betroffenen und Gebern oder erfolgreiche Patenschaftsstrategien mit niedrigen Kommunikationskosten übers Web revolutionieren die Entwicklungszusammenarbeit.

    • Kreative Partizipation
      Spenden haben viele Gesichter. Zukünftig werden Organisationen erfolgreich sein, die den Unterstützern viele Möglichkeiten des Engagements eröffnen: Mitarbeit vor Ort, Zeitspenden, Teilname an Aktivitäten zur Spendengewinnung, kreative Ideen im Web, Projektmitgliedschaften, Patenschaften.


    ... die Chancen in der Kommunikation

    Erfolgreich positionieren werden sich Organisationen, die Professionalität und persönliche Beziehung in Verbindung bringen. Langfristige Spenderbeziehungen werden diejenigen entwickeln, denen es gelingt glaubwürdig auf vielen Kanälen zu informieren und den Spender ungefiltert partizipieren zu lassen. Wer persönliche Identifikation mit dem Projekt ermöglicht, wird dauerhaft genug Budget haben, um nachhaltige Projekte zu finanzieren. In jedem Fall bleibt Fundraising Friendraising – und das zunehmend mit Hilfe von Facebook und sozialen Netzen.


    ... und was wir für Sie tun können

    Wir unterstützen Sie gerne bei der Gewinnung und Pflege von Spendern und Freunden. Wir sind Ihr Gegenüber in allen Phasen – von der Entwicklung über die Durchführung einer Kampagne bis hin zur Erfolgskontrolle.


    Zu unseren Leistungen gehören:
    - Beratung und Statusanalyse
    - Workshops zur institutionellen Bereitschaft Ihrer Organisation
    - Image-Aufbau
    - Sponsoringberatung
    - Aufbau und Ausweitung eines Freundeskreises
    - Spenderinformationen
    - Mailings
    - Social Media-Strategie
    - Online-Campaigning
    - Donor Relationship Management
    - Veranstaltungs- und Kontaktmanagement

     

    So erreichen Sie uns zu diesem Thema entwicklung_bei_em-faktor.de